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exchangeSeptember 8, 2026·TradeAssi Newsroom

White-Hat-Hacker ziehen 320 Millionen US-Dollar in Bitcoin aus dem Liquid Network ab, Rückgabe der Gelder nach Patch erwartet

TL;DR

  • Etwa 320 Millionen USD in Bitcoin wurden bei einem angeblichen White-Hat-Exploit aus dem Liquid Network abgezogen.
  • Liquid unterbrach den Betrieb, während Blockstream die Bridge-Nodes patchte.
  • Hacker geben an, die Gelder nach Anbringen des Sicherheits-Fixes zurückzugeben.

Vorfall im Überblick

Am 7. September 2026 erlebte das Liquid Network – Blockstreams Bitcoin-Sidechain – eine massive unautorisierte Abhebung von Bitcoin im Wert von etwa 320 Millionen US-Dollar. Zahlreiche Medien, darunter Decrypt und CryptoPotato, berichteten, dass die Akteure sich als „White-Hat“-Hacker bezeichneten und erklärten, sie beabsichtigten, eine Schwachstelle aufzudecken und die Vermögenswerte zurückzugeben, sobald ein Fix implementiert ist. Die Abhebung wurde über die Bridge-Nodes des Netzwerks durchgeführt, die Liquid mit der Bitcoin-Mainchain verbinden, und die Täter kommunizierten ihre Absichten über On-Chain-Nachrichten.

Unmittelbare Reaktion und technischer Fix

Im Anschluss an den Vorfall setzte Liquid den gesamten Betrieb, einschließlich des LBTC-Rings, aus, um weitere Risiken einzudämmen. Daily Hodl merkte an, dass die Börse den Betrieb nach der Abhebung einstellte und dabei den vom Angreifer behaupteten „freundlichen“ Charakter des Angriffs betonte. Blockstream reagierte umgehend auf den Einbruch; wie CryptoBriefing berichtete, bestätigte das Unternehmen, dass die kompromittierten Bridge-Nodes gepatcht wurden und die Nutzergelder nun sicher seien. Die Erklärung von Blockstream wies darauf hin, dass der Patch den spezifischen, bei der Abhebung verwendeten Exploit beseitigt und den Weg dafür ebnet, dass die gestohlenen Bitcoin an ihre ursprünglichen Adressen zurückgegeben werden.

Breitere Auswirkungen auf die Sidechain-Sicherheit

Der Vorfall unterstreicht anhaltende Sicherheitsherausforderungen bei Sidechain- und Cross-Chain-Bridge-Architekturen. CryptoPotato hob hervor, dass das Ereignis „signifikante Schwachstellen“ in der Infrastruktur des Liquid Networks aufdeckt, was potenziell das Vertrauen der Anleger untergraben könnte. NewsBTC fügte hinzu, dass die Pause Bedenken hinsichtlich der Liquidität und der allgemeinen Sicherheitslage der Plattform aufwirft. Während die Behauptung der Akteure über ein White-Hat-Motiv eine nicht-schädliche Absicht nahelegt, zeigt das Ausmaß des Diebstahls – einer der größten jemals auf einer Bitcoin-Sidechain – das systemische Risiko, das solche Bridges darstellen können, wenn sie unkontrolliert bleiben.

Stakeholder, darunter Verwahrer und Trader, beobachten nun genau, ob die versprochene Rückgabe der Gelder erfolgt und wie die Sanierungsmaßnahmen von Blockstream überprüft werden. Der Vorfall könnte eine breitere Branchenprüfung von Bridge-Designs anstoßen und zu rigoroseren Sicherheitsaudits für Sidechain-Lösungen in der Zukunft führen.

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