Senat stellt aktualisierten Entwurf des CLARITY Act bei parteiübergreifenden Differenzen vor

TL;DR
- Der Senat hat einen aktualisierten Entwurf des CLARITY Act veröffentlicht, der Schutzmaßnahmen für Softwareentwickler und ein geplantes Ausstiegsdatum (Sunset Date) für Ethikregeln im Jahr 2029 vorsieht.
- Befürworter der Krypto-Branche fordern eine Abstimmung im Senat, während Demokraten den Ethikrahmen des Gesetzentwurfs kritisieren.
- Die Verabschiedung bleibt ungewiss, da dem von Republikanern verfassten Entwurf trotz steigender Abstimmungschancen ein parteiübergreifender Konsens fehlt.
Neuer Gesetzestext
Der US-Senat hat kürzlich einen überarbeiteten Entwurf des CLARITY Act vorgestellt und damit die jüngste Phase der bundesstaatlichen Bemühungen zur Festlegung von Regeln für die Kryptowährungsindustrie eingeläutet. Wie The Block berichtete, führt die neu veröffentlichte Version maßgeschneiderte Schutzmaßnahmen für Softwareentwickler ein und geht damit auf langjährige Bedenken hinsichtlich einer potenziellen Haftung von Non-Custodial-Codern ein. Darüber hinaus enthält der Text eine spezifische Ethikbestimmung mit einem geplantes Ausstiegsdatum im Jahr 2029. Als Reaktion auf den aktualisierten Gesetzestext drängen Akteure aus dem gesamten Kryptosektor laut Berichten von The Defiant darauf, dass der Senat das Gesetz zur offiziellen Abstimmung ins Plenum einbringt.
Parteiübergreifende Differenzen und Gegenwind
Trotz des Rückenwinds durch Branchenbefürworter stößt das Gesetz im Senat auf erheblichen Widerstand. CryptoBriefing wies darauf hin, dass der als republikanische Initiative ausgearbeitete Gesetzentwurf derzeit keine breite parteiübergreifende Unterstützung genießt. Folglich gilt es als unwahrscheinlich, dass die Maßnahme ohne weitere drastische Überarbeitungen endgültig verabschiedet wird. Ein Hauptstreitpunkt sind die Ethikbestimmungen: Die Demokraten im Senat haben den vorgeschlagenen Ethikplan scharf kritisiert, was zu einer Spaltung führt, die den legislativen Weg des Gesetzes erschwert, wie The Defiant berichtete.
Abstimmungswahrscheinlichkeiten und Fristen
Der Konflikt verdeutlicht die anhaltende Herausforderung, einen Konsens über die bundesstaatliche Krypto-Aufsicht zu erzielen. Coinpedia berichtete, dass die Wahrscheinlichkeit einer Senatsabstimmung im Vorfeld einer August-Frist auf 72 % gestiegen war, nachdem das Gesetz eine wichtige verfahrenstechnische Hürde genommen hatte. Wie von The Block angemerkt, hat das Voranschreiten dieses legislativen Rahmens das Potenzial, die breitere Marktstimmung im Kryptobereich zu beeinflussen und künftige Investitionsentscheidungen im gesamten Sektor zu prägen. Angesichts der Spaltung der Gesetzgeber beim Ethikrahmen und der fehlenden parteiübergreifenden Unterstützung hängt der Ausgang jedoch weiterhin davon ab, ob die Kongressführer die verbleibenden politischen Differenzen vor Ablauf des parlamentarischen Zeitfensters überbrücken können.
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