Senat vor 4-Tages-Fenster, während Finanzgiganten auf den CLARITY Act drängen

TL;DR
- Galaxy Digital hat die geschätzten Chancen für die Verabschiedung des CLARITY Act aufgrund eines viertägigen Zeitfensters auf 30 % gesenkt.
- Große Finanzunternehmen wie Fidelity und Charles Schwab drängen den Senat zur Verabschiedung des Marktstrukturgesetzes.
- Der Chief Legal Officer von Coinbase hob die Unterstützung durch eine Strafverfolgungsgruppe hervor, um das Engagement des Senats infrage zu stellen.
Knapper Zeitplan für den CLARITY Act
Bemühungen zur Schaffung regulatorischer Richtlinien für digitale Vermögenswerte im US-Senat stehen vor einer drohenden Frist, da Akteure der Branche die Gesetzgeber zu sofortigen Maßnahmen drängen. Berichten von CryptoSlate zufolge schätzt die Investmentfirma Galaxy Digital, dass dem Senat nur noch vier Tage bleiben, um den CLARITY Act zu verabschieden. Unter Verweis auf erhebliche Terminengänge senkte Galaxy Digital die geschätzte Wahrscheinlichkeit einer Billigung des Gesetzes von 50 % auf 30 %. Die vorgeschlagene Gesetzgebung zielt darauf ab, umfassende regulatorische Klarheit für den breiteren Kryptomarkt zu schaffen.
Finanzgiganten und Strafverfolgungsbehörden drängen auf Handeln
Der legislative Vorstoß hat durch die Unterstützung großer traditioneller Finanzinstitute und Vertreter der Strafverfolgungsbehörden an Dynamik gewonnen. Der Brokerageriese Charles Schwab und die Vermögensverwaltungsgesellschaft Fidelity haben beide Appelle herausgegeben, in denen sie die Führung des Senats auffordern, für die Gesetzgebung zu stimmen. Befürworter der Branche betonen, dass die Verabschiedung des Gesetzes von entscheidender Bedeutung ist, um einen strukturierten Rahmen für Märkte für digitale Vermögenswerte zu etablieren und anhaltende regulatorische Unklarheiten zu beseitigen.
Zusätzlich zur Unterstützung aus dem Finanzsektor sprach sich ein wichtiger Strafverfolgungsverband ausdrücklich für die Maßnahme aus. Wie von U.Today berichtet, führte diese Befürwortung dazu, dass der Chief Legal Officer der Kryptowährungsbörse Coinbase öffentlich infrage stellte, ob die Mitglieder des Senats dasselbe Engagement für die Verabschiedung der Gesetzgebung besitzen wie die Strafverfolgungsgemeinschaft.
Industrie beschwört Senat angesichts nächtlicher Frist
Die gemeinsame Unterstützung durch Wall-Street-Firmen, Führungskräfte im Bereich digitaler Vermögenswerte und Strafverfolgungsbehörden unterstreicht ein breites Interesse an der Definition rechtlicher Grenzen für das Ökosystem digitaler Vermögenswerte. Trotz der Dynamik von externen Interessenvertretern spiegeln die von Analysten hervorgehobenen gesunkenen Chancen den schwierigen verfahrenstechnischen Weg innerhalb des engen legislativen Fensters wider. Während die viertägige Frist abläuft, warten Marktteilnehmer und institutionelle Führungspersönlichkeiten gespannt darauf, ob der Senat dem Marktstrukturgesetz Priorität einräumt, bevor die Zeit ablauft.
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