← TradeAssi News
regulationAugust 1, 2026·TradeAssi Newsroom

New York verklagt Kalshi wegen unlizenziertem Glücksspiel vor dem Hintergrund sich häufender CFTC-Maßnahmen

TL;DR

  • Der Bundesstaat New York hat Klage gegen die Prognoseplattform Kalshi eingereicht und wirft ihr vor, eine unlizenzierte Glücksspielplattform zu betreiben.
  • Berichten von The Block zufolge fordert der Staat 36 Milliarden US-Dollar Schadensersatz sowie eine einstweilige Verfügung, um Kalshis Betrieb vor Ort zu stoppen.
  • Die CFTC hat eine einstweilige Verfügung eingereicht und einen Fall über 35.000 US-Dollar mit dem ehemaligen Abgeordneten George Santos bezüglich einer Kalshi-Wette beigelegt.

New York reicht Klage gegen Kalshi ein

Die Behörden des Bundesstaates New York haben rechtliche Schritte gegen den Prognosemarkt Kalshi eingeleitet und die Plattform beschuldigt, ein illegales, unlizenziertes Glücksspielunternehmen zu betreiben. Staatsanwälte argumentieren, dass Kalshi unter dem Deckmantel eines Marktes für Event-Kontrakte einen Glücksspieldienst anbietet, und fordern gerichtliche Verfügungen, um den Betrieb im Staat einzustellen und finanzielle Wiedergutmachung zu erzielen.

Die rechtliche Herausforderung richtet sich gegen die Kernfunktionalität von Progn Märkten, die es Nutzern ermöglichen, mit Kontrakten basierend auf den Ergebnissen realer Ereignisse zu handeln. Wie CoinDesk berichtete, besagt die Klage des Staates, dass Kalshi schlicht und einfach eine Glücksspielplattform bereitstellt und dabei die traditionelle staatliche Glücksspielaufsicht sowie die Lizenzierungsanforderungen umgeht.

Regulatorische Reibungen und finanzielle Forderungen

In seiner Durchsetzungsmaßnahme fordert der Bundesstaat New York laut Berichten von The Block 36 Milliarden US-Dollar Schadensersatz von der Prognoseplattform. Die erhebliche finanzielle Forderung unterstreicht die Schwere des Vorgehens des Staates gegen unlizenzierte Wett-Dienste, die in seiner Jurisdiktion tätig sind.

Die Klage überschneidet sich zudem mit breiteren Zuständigkeitskonflikten zwischen staatlichen Durchsetzungsbehörden und föderalen Derivateregulieren. CoinGape berichtete, dass die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) eine einstweilige Verfügung im Zusammenhang mit der Angelegenheit eingereicht hat, was auf einen eskalierenden Streit zwischen bundesstaatlicher Aufsicht und staatlichen Behörden hindeutet. CoinTelegraph merkte an, dass dieser anhaltende Konflikt unterschiedliche Ansätze zwischen der New Yorker Glücksspielaufsicht und den föderalen Rohstoffregulierern verdeutlicht.

CFTC-Maßnahmen und Santos-Vergleich

Inmitten der wachsenden rechtlichen Prüfung rund um Kalshis Plattform haben Bundesregulierer zudem damit zusammenhängende Durchsetzungsmaßnahmen mit einzelnen Nutzern abgeschlossen. Berichten von The Block zufolge hat sich der ehemalige US-Abgeordnete George Santos bereit erklärt, eine Strafe von 35.000 US-Dollar zu zahlen, um CFTC-Vorwürfe bezüglich einer auf Kalshi platzierten Wette zur Rede zur Lage der Nation (State of the Union address) beizulegen.

Zusammen signalisieren die gleichzeitige staatliche Klage, die massiven finanziellen Forderungen und die bundesstaatlichen Durchsetzungsmaßnahmen einen erhöhten regulatorischen Druck auf Prognoseplattformen und Event-Kontrakt-Börsen, die über bundesstaatliche und föderale Gerichtsbarkeiten hinweg agieren.

#kalshi#cftc#regulation#prediction-markets#new-york

This article was reconstructed from public reporting with AI assistance and is for informational purposes only — not financial advice. See our editorial policy.