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altcoinJuly 29, 2026·TradeAssi Newsroom

Grayscale bewertet Hyperliquid im Vergleich zu Fintech-Aktien als unterbewertet

TL;DR

  • Grayscale Research hält Hyperliquid (HYPE) basierend auf Cashflow-Metriken im Vergleich zu Fintech-Aktien für unterbewertet.
  • Das Bewertungsmodell beinhaltet laut Berichten eine Annahme über Protokolleinnahmen in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar.
  • Der Vermögenswert sieht sich kurzfristigem Preisdruck ausgesetzt, der durch Verkäufe von Walen und institutionellen Anlegern angetrieben wird.

Cashflow-Analyse weist auf unterbewerteten Token hin

Der digitale Vermögensverwalter Grayscale Research hat eine Bewertung veröffentlicht, die zeigt, dass Hyperliquid (HYPE) derzeit mit einem Abschlag gehandelt wird, wenn man es mit traditionellen Finanztechnologieunternehmen vergleicht. Das Unternehmen argumentiert, dass Hyperliquid im Gegensatz zu vielen spekulativen digitalen Vermögenswerten anhand standardmäßiger Cashflow-Modelle analysiert werden kann, die typischerweise auf traditionelle Unternehmensaktien angewendet werden.

Wie von BeInCrypto detailliert beschrieben, basiert das Bewertungsmodell von Grayscale auf einer Basisannahme von 1 Milliarde US-Dollar an Protokolleinnahmen. Bei Anwendung von Standard-Fintech-Bewertungsmultiplikatoren auf diese Cashflow-Schätzung kommt Grayscale zu dem Schluss, dass HYPE auffallend günstig erscheint. Dieser analytische Rahmen legt nahe, dass die Erzielung von Protokolleinnahmen als primäre Metrik zur Bestimmung des langfristigen Vermögenswertes dienen könnte.

Marktdruck durch Verkäufe von Walen und Institutionen

Grayscales positive Analyse erfolgt inmitten einer anhaltenden Kursschwäche des nativen Tokens. HYPE hat kürzlich eine abwärtsgerichtete Preisbewegung erlebt, die größtenteils durch erhebliche Abverkäufe von Großinvestoren und institutionellen Anlegern angetrieben wurde, die Gewinne mitnehmen oder Kapital umschichten.

Laut Coinpedia hat der erhöhte Verkaufsdruck durch Krypto-"Wale" – Entitäten, die erhebliche Token-Volumina halten – zum jüngsten Preisrückgang beigetragen. Darüber hinaus hob AMBCrypto hervor, dass ein institutioneller Abverkauf den Markt kurzfristig unter Druck gesetzt und einen klaren Kontrast zwischen der Performance am Spotmarkt und fundamentalen Bewertungsmetriken geschaffen hat.

Vergleich von Krypto-Infrastruktur mit Fintech-Aktien

Der Kontrast zwischen kurzfristigen Verkäufen und günstigen Bewertungsschätzungen unterstreicht einen wachsenden Trend in der Krypto-Forschung: die Verwendung traditioneller Unternehmensfinanzmetriken zur Bewertung von DeFi-Plattformen (Decentralized Finance). Durch den direkten Vergleich der prognostizierten Finanzkennzahlen von Hyperliquid mit etablierten Fintech-Firmen zielen Forscher darauf ab, institutionellen Investoren vertraute Benchmarks zur Verfügung zu stellen.

Trotz des anhaltenden Drucks durch institutionelle Distribution und Wal-Aktivitäten zeigt die Forschung von Grayscale, dass Hyperliquid einen erheblichen langfristigen Wert behält. Die Perspektive des Unternehmens legt nahe, dass sich die Token-Performance, sobald der unmittelbare Verkaufsdruck nachlässt, besser an ihrer Cashflow-Generierungskapazität im Vergleich zu börsennotierten Technologie-Peers orientieren könnte.

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